Tim Hartmann

 
 

Marathonläufer

Interview mit Tim Hartmann, ZM08, Fachhochschulreife 2011

Tim Hartmann
 

Bitte schildern Sie kurz Ihren schulischen und beruflichen Werdegang!

  • 2008 bis 2011 Ausbildung als Zerspanungsmechaniker bei J. R. Lindner GmbH in Osterstedt
  • 2009 bis 2011 Besuch des Fachhochschulreifezusatzunterrichts (Abendschule) an der WLS
  • 2011 Abschluss Zerspanungsmechaniker und Fachhochschulreife
  • 2009 bis 2011 Wirtschaftingenieursstudium (Management und Technik) an der FH Westküste in Heide
  • 2011 bis 2015 Projektmanager readychain & readycable bei der Igus GmbH in Köln
  • Arbeitsvorbereitung bei der SIG Sauer GmbH in Eckernförde

Welche Abschlüsse gibt es in Ihrer Familie? 

Dipl. Ing Agrarwissenschaften, Steuerfachangestellter, Zerspanungsmechaniker

Wie würden Sie ihre Familie und Ihr Umfeld beschreiben?

Meine Familie ist landwirtschaftlich geprägt, konservativ, hilfsbereit und engagiert. Mein privates Umfeld setzt sich aus leistungsorientierten, sportlichen, studierenden und studierten Personen zusammen.

Welche Bedeutung hatte die Berufsausbildung für Sie?

Die Berufsausbildung hatte mir ein technisches Verständnis für die spanende Bearbeitung von metallischen und polymeren Werkstoffen gegeben. Des Weiteren bildet die Ausbildung zusammen mit dem Wirtschaftsingenieursstudium ein breites kaufmännisches und technisches Fundament.

Wodurch kamen Sie an die Berufsfachschule (BFS), Fachoberschule (FOS) oder an die Berufsoberschule (BOS) bzw. zum Fachhochschulreifezusatzunterricht (FHR-ZU)?

Zum FHR-ZU kam ich durch einen Hinweis meines damaligen Lehrherren, der mich schon vor Lehrbeginn auf die Möglichkeit des zeitgleichen Besuches des FHR-ZU aufmerksam machte.

Wie konnten Sie die Zeit der FOS und BOS finanziell überstehen?

Durch die Ausbildungsvergütung war für das nötige Einkommen gesorgt, des Weiteren wohnte ich noch daheim.

Beenden Sie bitte die folgenden Sätze!

  • Wenn mir mit 15 jemand gesagt hätte, dass ich 2015 Abitur machen, dann…
    …hätte ich es nicht verneint. Ich hätte nur gesagt: "Aber nicht direkt nach der Schule!" Nach der Schule war ich erst einmal froh, etwas Praktisches in Form der Ausbildung zu machen.
  • Nach der Fach-/Hochschulreife habe ich…
    …an der FH Westküste Management und Technik, Wirtschaftsingenieurswesen, studiert.
  • Am besten hat mir an der WLS gefallen, dass…
    …die Lehrkräfte mit Leidenschaft ihre Inhalte vermittelt haben.
  • Nicht gefallen hat mir…
    …da fällt mir heute nichts negatives mehr ein.
  • Ohne die Möglichkeiten der beruflichen Bildung wäre ich heute...
    … um einige wichtige Erfahrungen ärmer.


Das Interview führte Bernd Galle, Lehrer für Metalltechnik und Religion. September 2017

 
 
 

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